Wasserburger Stimme – Hubertus Meyer-Burckhardt

Wasserburger Stimme – Hubertus Meyer-Burckhardt

Hubertus Meyer-Burckhardt liest …

… in Wasserburg aus seinem Bestseller über die ZEIT – Noch wenige Restkarten

Sie hat es längst wahr gemacht – sie holt die Stars aufs Land. Genauer gesagt nach Wasserburg: Marie Theres Kroetz Relin ist es gelungen, den so beliebten NDR-Talkshow-Moderator, Filmproduzenten und Buchautor Hubertus Meyer-Burckhardt für eine Lesung gewinnen zu können. Und zwar am kommenden Donnerstag, 30. Januar, um 18 Uhr im Wasserburger Kino. Er stellt seinen jüngsten Bestseller „Diese ganze Scheiße mit der Zeit“ vor. Es gibt nur noch wenige Restkarten. 

Ein paar Fragen vorab an Hubertus Meyer-Burckhardt …

Wie gewinnt man Ihre Empathie?

Durch Humor und Klugheit. Und wenn’s ein Weltbürger ist, umso besser!

Welche sind Ihre fünf wichtigsten Filme?

„5“ im Sinne von meinen Produktionen:

·         MEIN LETZTER FILM

·         BLAUBEERBLAU

·         DAS URTEIL

·         MEINE FREMDE FREUNDIN

·         TRICKSER

·         PISKOPAT

Wie würden Sie sich gerne dargestellt sehen?

… als Produzent, nicht immer nur als „Talker“, but I’m not complaining.

Welches ist Ihr liebster Widerwille?

Das Leben ist auch dann ein Geschenk, wenn Dir nichts geschenkt wird.

–> Optimismus

Was war der prägendste Film Ihres Lebens?

WOODSTOCK

Wann fühlen Sie sich heimatlos?

Wenn ich lange an einem Ort bin.

Welche Film-Persönlichkeit oder deren Werk fasziniert, irritiert, inspiriert, beeinflusst oder beeindruckt Sie am meisten?

Fellini, Coppola, Kubrick.

Die Idee zum Projekt Region 18 von Marie Theres Kroetz Relin

(wir berichteten bereits mehrmals):

Vier Kinos, X Filme, ein Star. Die Filme bringt der Star mit. Filme, die für ihn von Bedeutung sind. Der Star erlebt somit eine ureigene, selbst gemachte Hommage und Retrospektive in einem.

Wir wollen, dass sich die Stars selbst definieren: Durch ihre Filme, ihre Werke und durch Filme, die sie bewegten.

Deshalb läuft am Donnerstag dann um 20.15 Uhr (siehe Interview):

Mein letzter Film mit Hannelore Elsner in der Hauptrolle

BRD

2002

FILMREIHE Auslesefilm

REGIE Oliver Hirschbiegel

DARSTELLER Hannelore Elsner, Wanja Mues

KAMERA Rainer Klausmann

MUSIK Kai Lüde

AB 0 JAHRE

LÄNGE 95 MIN.

Darum geht’s:
Der letzte Auftritt einer großen Schauspielerin, die erreicht hat, was eine Frau in diesem Beruf erreichen kann und nun beschließt, ihrem alten Leben den Rücken zu kehren: Während die alternde Diva in ihrer Wohnung ihre Sachen für ein neues Leben zusammenpackt, hält ein junger Kameramann ihre schonungslose Abrechnung mit ihrem Leben und ihren Männern fest.

Eine Ausnahmeschauspielerin, ein experimentierfreudiger Regisseur, ein begnadeter Autor – eine erfolgreiche Kombination. Jedenfalls bei “Mein letzter Film”, Oliver Hirschbiegels sensible Inszenierung eines Abschiedsmonologs gehalten von Hannelore Elsner nach Texten von Bodo Kirchhoff. Ein 90minütiges Einpersonenstück ohne eine Sekunde Langeweile. Deutsches Kino mit französischer Rafinesse.

Foto © Stephan Pick/ Gräfe und Unzer

© Erschienen in der Wasserburger Stimme am 28. Januar 2020 – Fragebogen copyright Region18.de 

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